Wochenrhythmus
Montag beginnt warm und aromatisch: Shakshuka mit Kichererbsen, roten und gelben Paprika, Feta und pochierten Eiern in einer roten Tomatensauce mit Kreuzkümmel, Zimt und geräuchertem Paprika, dazu warmes Fladenbrot zum Tunken. Dienstag ein hausgemachtes TM6-Risotto: Zitrone und Erbse, Parmesan und Rucola, in fünfundzwanzig Minuten auf dem Tisch, während der Thermomix die Arbeit übernimmt. Mittwoch Fischabend im japanischen Ton: Ofen-Lachs mit Miso-Ahorn-Glasur, geröstete Kartoffelspalten und gedünsteter Brokkoli mit Zitrone und Sesam. Donnerstag der Werktagsheld: cremige Sonnentomaten-Pasta mit Cannellini-Bohnen, Baby-Spinat und Basilikum, tief und rund, in unter dreißig Minuten am Tisch. Freitag als Fleischabend marokkanisches Sheet-Pan-Harissa-Hähnchen mit Kichererbsen, roten Zwiebeln und einer kühlen Zitronen-Joghurt-Sauce, dazu fluffiger Couscous. Samstag als Familienereignis: Sushi-Abend mit Maki und Onigiri, Gurke, Avocado, Tamago-Omelett und ofengerösteter Süßkartoffel — kein roher Fisch, dafür Rollpapier für alle. Sonntag die tröstliche Wärme: schwäbische Käsespätzle mit Emmentaler und Bergkäse, Röstzwiebeln obendrauf, ein grüner Salat mit Balsamico daneben.
Shakshuka mit Kichererbsen, Feta und Fladenbrot
Klassischer Levante-Werktag in einer einzigen Pfanne. Zwei EL Olivenöl in einer schweren beschichteten Pfanne (28 cm) erhitzen. Eine gewürfelte Zwiebel, eine gestreifte rote und eine gelbe Paprika bei mittlerer Hitze acht Minuten weichschmoren. Vier gehackte Knoblauchzehen und ein EL Tomatenmark unterheben, kurz mitrösten. Einen TL gemahlenen Kreuzkümmel, einen TL edelsüßes geräuchertes Paprikapulver, einen halben TL Zimt und eine Prise Chili dazustäuben. Zwei Dosen gehackte Tomaten (à 400 g) und eine abgetropfte Dose Kichererbsen (400 g) einrühren, mit Salz und einer Prise Zucker abschmecken. Zehn Minuten offen köcheln, bis die Sauce Bindung bekommt. Fünf Mulden in die Sauce drücken, in jede ein Ei aufschlagen, den Deckel auflegen, bei kleiner Hitze sechs bis acht Minuten pochieren, bis das Eiweiß gestockt und das Eigelb noch flüssig ist. 200 g Feta grob darüber krümeln, gehackte Petersilie (und optional Koriander) darüber. Fladenbrot im Ofen bei 200°C fünf Minuten aufbacken.
Für Kinder: Die Zweijährige bekommt Ei, weichen Feta und ein Stück Fladenbrot zum Tunken, die Sauce nur als milden Klecks. Der Fünfjährige mag die Paprika-Stückchen und darf sein Ei selbst mit dem Brot „aufmachen". Wer den Kreuzkümmel scheut, halbiert die Menge; das Gericht trägt trotzdem.
Hinweis: Eigenes Hausrezept, kein externer Link. Verhältnisse: 1 Zwiebel, 1 rote und 1 gelbe Paprika, 4 Knoblauchzehen, 2 Dosen gehackte Tomaten à 400 g, 1 EL Tomatenmark, 1 Dose Kichererbsen 400 g, 5 Eier, 200 g Feta, 1 TL Kreuzkümmel, 1 TL geräuchertes Paprikapulver, 1/2 TL Zimt, 1 Prise Chili, 2 EL Olivenöl, 1 Bund Petersilie, optional 1/2 Bund Koriander, 2 große Fladenbrote.
Zitronen-Erbsen-Risotto mit Parmesan und Rucola (TM6)
Der Thermomix zeigt hier seinen echten Wert: 20 Minuten unbeaufsichtigt, während man den Tisch deckt. Eine gewürfelte Zwiebel und zwei Knoblauchzehen in den Mixtopf, 3 Sek./Stufe 5 zerkleinern. Zwei EL Olivenöl und 30 g Butter dazu, 3 Min./Varoma/Stufe 1 anschwitzen. 350 g Risottoreis (Arborio oder Carnaroli) hinzufügen, 2 Min./Varoma/Linkslauf/Stufe 1 rösten. 100 ml trockenen Weißwein angießen, 1 Min./Varoma/Linkslauf/Stufe 1 verdampfen lassen. 900 ml heiße Gemüsebrühe angießen, den Abrieb einer Bio-Zitrone dazu, 16 Min./100°C/Linkslauf/Stufe 1 garen — bei Minute 12 den Deckel öffnen und 300 g TK-Erbsen einrühren, dann weiterrühren lassen. Am Ende 80 g frisch geriebenen Parmesan, den Saft der halben Zitrone und einen Schluck heißes Wasser einrühren, ein Minute mantecare (rühren) auf Stufe 3-4 mit Linkslauf. Zwei Minuten ruhen lassen. Auf tiefen Tellern anrichten, mit einer Handvoll frischer Rucola und einem Tropfen gutem Olivenöl belegen.
Für Kinder: Das Risotto ist ohne Schärfe, cremig, mild — Familiensicher. Für die Zweijährige eine Portion ohne Rucola, mit einem extra Klecks Butter unterrühren. Der Fünfjährige darf die Zitronenschale selbst reiben; der Duft an den Fingern ist ein Ereignis.
Hinweis: Eigenes TM6-Hausrezept, ohne Cookidoo-Link. Ohne Thermomix funktioniert es klassisch am Herd: Zwiebel schwitzen, Reis rösten, Brühe kellenweise angießen und rühren, insgesamt 20 Minuten. Verhältnisse: 350 g Risottoreis (Arborio oder Carnaroli), 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 100 ml Weißwein trocken, 900 ml Gemüsebrühe, 300 g TK-Erbsen, 1 Bio-Zitrone (Abrieb und Saft der Hälfte), 80 g Parmesan, 30 g Butter, 2 EL Olivenöl, 60 g Rucola.
Ofen-Lachs mit Miso-Ahorn-Glasur, Röstkartoffeln und Zitronen-Brokkoli
Ehrlicher Fischabend, drei Elemente, ein Ofen. Backofen auf 220°C Umluft. Ein Kilo festkochende Kartoffeln in 2-cm-Spalten, mit drei EL Olivenöl, einem TL geräuchertem Paprikapulver, Salz und Pfeffer auf einem Blech verteilen. 25 Minuten rösten, dabei nach 15 Minuten wenden. Währenddessen die Glasur rühren: zwei gehäufte EL weißes Shiro-Miso, zwei EL Ahornsirup, ein EL Sojasauce, ein EL Reisessig und ein TL geriebener Ingwer in einer kleinen Schüssel glatt verrühren. Fünf Lachsfilets (à 130 g, mit Haut) auf ein zweites, mit Backpapier belegtes Blech legen, salzen und großzügig mit der Glasur bestreichen. Nach Minute 15 der Kartoffelröstung den Lachs in den Ofen schieben und 10 bis 12 Minuten backen, bis die Glasur karamellisiert und der Lachs innen noch glasig-rosa ist. Parallel 600 g Brokkoli-Röschen in einem Dämpfeinsatz sechs Minuten dämpfen — bissfest, hellgrün — mit einem Löffel Olivenöl, dem Saft einer halben Zitrone und einer Prise Salz überziehen. Am Tisch mit gerösteten Sesamsamen und Frühlingszwiebelringen bestreuen.
Für Kinder: Lachs mit Miso-Glasur ist Kinderfänger: süß-salzig, weich, sanft. Die Kartoffelspalten sind selbstverständlich der Hauptdarsteller für die Zweijährige. Wer den Brokkoli scheut: dampfen bis wirklich weich, mit einem Klecks Butter überziehen und als „Bäumchen" servieren.
Hinweis: Eigenes Hausrezept, kein externer Link. Verhältnisse: 5 Lachsfilets à 130 g mit Haut (650 g gesamt), 1 kg festkochende Kartoffeln, 600 g Brokkoli, 2 EL weißes Shiro-Miso, 2 EL Ahornsirup, 1 EL Sojasauce, 1 EL Reisessig, 1 TL geriebener Ingwer, 1 TL geräuchertes Paprikapulver, 3 EL Olivenöl, 1 Zitrone, 1 EL geröstete Sesamsamen, 2 Frühlingszwiebeln.
Cremige Sonnentomaten-Pasta mit weißen Bohnen, Spinat und Basilikum
Werktagsheld, alles in einer Pfanne. 500 g Penne oder Rigatoni al dente kochen, dabei eine Kelle Nudelwasser retten. Währenddessen 150 g eingelegte Sonnentomaten in Öl grob hacken (das Öl beiseite stellen). In einer weiten Pfanne zwei EL des Sonnentomaten-Öls plus einen EL frisches Olivenöl erhitzen, eine fein gewürfelte Schalotte und drei fein gehackte Knoblauchzehen zwei Minuten glasig ziehen lassen. Sonnentomaten und einen TL Chili-Flocken dazu, eine Minute rösten. Eine abgetropfte Dose Cannellini-Bohnen (400 g) und 200 ml Sahne (oder Hafer-Cuisine) einrühren, fünf Minuten sanft köcheln, bis die Sauce leicht bindet. 200 g Baby-Spinat handvollweise unterheben, zwei Minuten fallen lassen. 60 g frisch geriebenen Parmesan einrühren (optional weglassen für vegane Version). Nudeln und einen Schluck Nudelwasser unter die Sauce heben, mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken. Am Tisch großzügig frischer Basilikum, gerissen.
Für Kinder: Die Sauce ist cremig-tomatig, ohne echte Schärfe (Chili-Flocken für die Kinderportion weglassen). Die Zweijährige mag oft nur die Nudeln mit Sauce ohne Bohnen und Spinat — vor dem Unterheben eine kleine Portion beiseite legen. Der Fünfjährige darf die Basilikumblätter selbst über die Teller zupfen.
Hinweis: Eigenes Hausrezept, kein externer Link. Verhältnisse: 500 g Penne oder Rigatoni, 150 g eingelegte Sonnentomaten in Öl, 1 Dose Cannellini-Bohnen 400 g, 200 g Baby-Spinat, 1 Schalotte, 3 Knoblauchzehen, 200 ml Sahne oder Hafer-Cuisine, 60 g Parmesan (optional), 1 Bund frischer Basilikum, 1 TL Chili-Flocken, 1 EL Olivenöl, 1/2 Zitrone.
Sheet-Pan Harissa-Hähnchen mit Kichererbsen, roten Zwiebeln und Zitronen-Joghurt
Marokkanischer Freitag, ein Blech, unter vierzig Minuten. Backofen auf 220°C Umluft. Acht Hähnchenoberkeulen mit Haut (oder 800 g Hähnchenschenkel) mit zwei EL Rose-Harissa-Paste, einem EL Olivenöl, einem TL Kreuzkümmel, einem TL gemahlenem Koriander, einem TL geräuchertem Paprika, einem EL Honig, Salz und Pfeffer in einer Schüssel gründlich einreiben (fünf Minuten mariniert reicht am Werktag). Zwei rote Zwiebeln in dicke Spalten, eine Zitrone in dünne Scheiben, eine abgetropfte Dose Kichererbsen (400 g) mit einem Löffel Olivenöl und einer Prise Salz auf einem großen Blech verteilen. Das Hähnchen mit der Haut nach oben obendrauf setzen. 30 Minuten rösten, bis die Haut tief golden und knusprig ist und die Kichererbsen anfangen zu ploppen. Fünf Minuten vor Ende die Zitronenscheiben umdrehen, damit sie karamellisieren. Parallel 300 g Couscous mit 450 ml kochender Gemüsebrühe und einem EL Olivenöl in einer Schüssel übergießen, abdecken, acht Minuten ziehen, mit einer Gabel auflockern. Zitronen-Joghurt: 200 g griechischer Joghurt mit dem Saft einer halben Zitrone, einer fein geriebenen Knoblauchzehe, Salz und einem Löffel gehackter Minze verrühren. Am Tisch mit frischer Petersilie und Minze bestreuen.
Für Kinder: Rose Harissa ist mittelscharf — für die Kleinen eine kleinere Portion mit der halben Harissa-Menge marinieren (in eine Ecke des Blechs), oder Kinderteile in eine Schüssel abziehen und Joghurt-Sauce großzügig darüber. Der Fünfjährige mag den Couscous mit „Rosinen-artigen" Kichererbsen; die Zweijährige bekommt Hähnchenfleisch ohne Marinade unter die Haut abgezupft.
Hinweis: Eigenes Hausrezept, kein externer Link. Verhältnisse: 8 Hähnchenoberkeulen mit Haut (ca. 1,2 kg) oder 800 g Hähnchenschenkel, 2 EL Rose-Harissa-Paste (Belazu bevorzugt), 1 EL Honig, 1 TL Kreuzkümmel, 1 TL gemahlener Koriander, 1 TL geräuchertes Paprikapulver, 2 rote Zwiebeln, 1 Dose Kichererbsen 400 g, 1 Zitrone (Scheiben), 300 g Couscous, 450 ml Gemüsebrühe, 200 g griechischer Joghurt, 1 Knoblauchzehe, 1/2 Zitrone (Saft für Joghurt), 1 Bund Minze, 1 Bund Petersilie, 3 EL Olivenöl gesamt.
Familien-Sushi: Maki und Onigiri mit Gurke, Avocado, Tamago und Süßkartoffel
Samstag als Küchenspiel — kein roher Fisch, aber echtes Sushi-Handwerk. Sushireis (500 g) in einem Sieb kalt waschen, bis das Wasser fast klar ist. In einem schweren Topf mit 600 ml Wasser 30 Minuten quellen lassen, dann aufkochen, Deckel auflegen, 12 Minuten auf kleinster Stufe garen, 10 Minuten nachziehen. In einer flachen Schüssel mit 60 ml Reisessig, 2 EL Zucker und 1 TL Salz (kurz erwärmt gelöst) unter einem Fächer schwenken, bis der Reis glänzt und lauwarm ist. Süßkartoffel-Streifen (300 g in fingerdicken Stiften) auf einem Blech mit einem EL Sesamöl und einer Prise Salz 20 Minuten bei 210°C rösten, bis die Kanten knusprig sind. Tamago: sechs Eier mit einem EL Mirin, einem EL Sojasauce und einer Prise Zucker verquirlen, in einer beschichteten Pfanne in vier bis fünf dünnen Schichten aufeinander rollen (jede Schicht kurz anziehen, aufrollen, nächste Schicht darunter gießen), in Streifen schneiden. Salatgurke in fingerdicke Stifte, zwei reife Avocados in Streifen. Zehn Nori-Blätter halbieren, jeweils auf die Sushimatte legen, ein Löffel Reis dünn ausstreichen (Rand ohne Reis oben lassen), Belag in einer Linie unten, mit Hilfe der Matte fest aufrollen, mit einem angefeuchteten scharfen Messer in acht Stücke schneiden. Onigiri: mit feuchten Händen aus warmem Reis Dreiecke formen, mit einem Streifen Nori umwickeln, in der Mitte ein Klecks Miso-Sesam-Paste (1 TL Miso + 1 TL geröstete Sesamsamen). Am Tisch Sojasauce, eingelegter Ingwer (Gari) und, für die Erwachsenen, Wasabi.
Für Kinder: Kinder-Maki mit reduziertem Belag: nur Reis, Gurke, Avocado, Tamago; kein Wasabi. Die Zweijährige liebt Onigiri mit einer Alge außen und einem kleinen Klecks süßem Miso in der Mitte — kompakter, handlicher, spielfähig. Der Fünfjährige darf mit der Matte selbst rollen; die ersten Rollen sind schief, das ist der Punkt. Weichgekochtes Ei als Backup steht bereit.
Hinweis: Eigenes Hausrezept, kein externer Link. Verhältnisse: 500 g Sushireis (Kome, japanischer Rundkornreis), 60 ml Reisessig, 2 EL Zucker, 1 TL Salz, 10 Nori-Blätter, 1 Salatgurke, 2 reife Avocados, 300 g Süßkartoffel (1 mittlere), 6 Eier, 1 EL Mirin, 2 EL Sojasauce (1 fürs Tamago + Rest zum Dippen), 1 EL Sesamöl, 1 TL geröstete Sesamsamen, 1 TL weißes Miso (für Onigiri-Füllung, aus dem Mittwoch-Glas), 1 kleines Glas eingelegter Ingwer Gari, optional Wasabi.
Schwäbische Käsespätzle mit Röstzwiebeln und grünem Salat
Sonntag als warme Umarmung. TM6-Teig: 400 g Weizenmehl (Type 405 oder Spätzlemehl), 4 Eier, 200 ml Wasser oder Milch, 1 TL Salz, eine Prise frisch geriebener Muskat in den Mixtopf, 30 Sek./Stufe 4 verrühren, dann 1 Min./Linkslauf/Stufe 3 zu einem glatten, zähen Teig kneten — er soll Blasen werfen und beim Anheben schwer vom Löffel fallen. Zehn Minuten ruhen lassen. Großen Topf Salzwasser aufsetzen (5 Liter, sprudelnd). Teig portionsweise durch eine Spätzlepresse oder von einem nassen Holzbrett mit dem Teigschaber in das kochende Wasser schaben; sobald die Spätzle oben schwimmen, mit einer Schaumkelle in eine Schüssel mit kaltem Wasser umfüllen, abtropfen. Währenddessen drei große Zwiebeln in feine Halbringe schneiden, in drei EL Butter bei mittlerer Hitze 15 Minuten langsam goldbraun rösten (nicht verbrennen — sie sollen süß und tief werden), leicht salzen. 300 g Emmentaler und 100 g Bergkäse grob reiben. In einer großen Auflaufform Spätzle und Käse in zwei bis drei Lagen abwechseln, jeweils leicht salzen und pfeffern. Bei 200°C zehn Minuten im Ofen ziehen lassen, bis der Käse schmilzt. Röstzwiebeln obenauf, Schnittlauch darüber. Grüner Salat (Batavia oder Feldsalat) mit einem Dressing aus zwei EL Balsamico, vier EL Olivenöl, einem TL mittelscharfem Senf, einer Prise Salz und Pfeffer.
Für Kinder: Käsespätzle sind ein Kinderfänger; die Zweijährige mag oft nur den Emmentaler und die weichen Nudeln, ohne die Röstzwiebeln. Der Fünfjährige darf beim Schaben helfen (mit feuchtem Brett und stumpfem Teigschaber sicher). Die Röstzwiebeln separat servieren, wer will nimmt.
Hinweis: Eigenes TM6-Hausrezept, ohne Cookidoo-Link. Ohne Thermomix funktioniert der Teig mit Handrührgerät mit Knethaken oder in der Küchenmaschine. Verhältnisse: 400 g Weizenmehl (Type 405 oder Spätzlemehl), 4 Eier, 200 ml Wasser oder Milch, 1 TL Salz, Muskat, 300 g Emmentaler, 100 g Bergkäse, 3 große gelbe Zwiebeln, 3 EL Butter, 1 Bund Schnittlauch, 1 Kopf Batavia oder 100 g Feldsalat, 2 EL Balsamico, 4 EL Olivenöl, 1 TL mittelscharfer Senf.
Zwei einfache Mittagslösungen
- Samstag: Türkisches Menemen — Rührei mit Tomate und grüner Paprika. In einer Pfanne einen EL Olivenöl erhitzen, eine gewürfelte Zwiebel und zwei grüne Sivri-Paprika (oder eine normale grüne Paprika) fünf Minuten anziehen. Vier gehackte, gehäutete Tomaten (oder eine halbe Dose gehackte Tomaten) und einen TL Pul Biber (türkische Chiliflocken) dazu, fünf Minuten einreduzieren. Sechs Eier direkt in die Pfanne aufschlagen, mit einer Gabel langsam durch die Sauce ziehen — nicht wie Rührei zerkochen, sondern in weichen Klumpen stocken lassen, drei Minuten. Salz, Pfeffer, warmes Fladenbrot dazu. 15 Minuten.
- Sonntag: Ricotta-Apfel-Pancakes mit Ahornsirup. 250 g Ricotta mit drei Eiern, 200 g Mehl, 250 ml Milch, zwei TL Backpulver, zwei EL Zucker und einer Prise Salz zu einem glatten Teig verrühren. Drei Äpfel (Elstar) schälen, in kleine Würfel, in einer Pfanne mit einem EL Butter und einem TL Zimt fünf Minuten weich schmoren. Pancakes in einer beschichteten Pfanne kellenweise ausbacken (je 2 Min. pro Seite bei mittlerer Hitze). Mit warmem Apfelkompott und einem Faden Ahornsirup servieren. 20 Minuten.
Sonntags-Prep in 30 bis 45 Minuten
- Für Montag die Shakshuka-Basis heute schon anrühren: Zwiebel und Paprika weichschmoren, Tomaten und Gewürze dazu, ohne Eier und Kichererbsen bis zu drei Tage im Kühlschrank haltbar — Montagabend nur noch Kichererbsen dazu, Eier aufschlagen, Feta drüber
- Für Mittwoch die Miso-Ahorn-Glasur heute anrühren und im geschlossenen Glas kalt stellen — hält problemlos bis Mittwoch
- Für Donnerstag die Sonnentomaten heute schon grob hacken und im geschlossenen Behälter mit dem Öl bereitstellen — spart Donnerstagabend fünf Minuten
- Für Freitag die Harissa-Marinade heute anrühren; das Hähnchen kann Freitagmorgen oder mittags dazu, damit es nachmittags durchgezogen ist
- Für Samstag den Sushireis am Samstagvormittag ansetzen (nicht heute!) und die Süßkartoffel-Stifte schon schneiden — dann geht der Nachmittag leicht
- Für Sonntag den Käse bereits am Samstagabend reiben und im Kühlschrank parken; die Zwiebeln für die Röstzwiebeln vorschneiden
- Sesamsamen heute in trockener Pfanne rösten und im Glas parken — Woche verbraucht sie zweimal (Mittwoch, Samstag)
- Fladenbrote am Samstag frisch beim Bäcker (für Sa Lunch und Mo Abend) — Sauerteig oder türkisches Pide
Saisonlogik dieser Woche
Zweite Septemberwoche in den Niederlanden: rote und gelbe Paprika stehen hoch in der Saison, Auberginen und Zucchini noch reichlich, Tomaten am Höhepunkt bevor sie kippen, Süßkartoffeln aus der neuen Ernte, Brokkoli und Blumenkohl fest, Baby-Spinat frisch, rote Zwiebeln und gelbe Zwiebeln immer verfügbar, Äpfel starten in die Elstar-Saison (perfekt für Sonntag). Lachs aus Norwegen ganzjährig verfügbar; Hähnchen ebenso. Frischer Basilikum, Petersilie, Minze, Koriander und Schnittlauch noch tragfähig aus dem Garten oder Topf.
Referenzen: Voedingscentrum und Velt.